Klevra

Digitale Speisekarte

Eine Karte, aus der bestellt wird, ist etwas anderes als ein PDF.

Fast jedes Haus hat es zwischen 2020 und 2022 einmal probiert: ein Code auf dem Tisch, dahinter die eingescannte Karte als PDF. Der Gast hat gezoomt und geschoben und am Ende trotzdem gefragt, was Nummer 14 kostet. Danach lag wieder Papier auf den Tischen, zu Recht. Was hier beschrieben wird, ist ein anderes Produkt.

Warum die QR-Karte von 2021 wieder verschwunden ist

Weil hinter dem Code nichts war. Ein PDF ist die gedruckte Karte in klein: Man kann darin nicht suchen, die Reihenfolge folgt dem Layout statt dem Hunger, und wenn die Lammschulter um acht aus ist, steht sie um zehn immer noch drin. Bestellt wurde weiterhin bei der Bedienung, gezahlt weiterhin an der Theke. Der Gast hatte also den Aufwand und keinen einzigen Vorteil davon. Das spricht nicht gegen QR-Codes. Es spricht gegen PDFs.

Was passiert, wenn der Gast ein Gericht antippt

Es wandert in seine Bestellung, er schickt sie ab, und sie liegt im selben Moment auf den Handys deines Teams und am Bildschirm der Station, die sie zubereitet. Die Karte ist ab hier kein Aushang mehr. Sie ist der Anfang des Service.

  • Bevor etwas in die Küche geht, gibt jemand aus deinem Team die Rechnung frei. Wer das nicht braucht, schaltet die Freigabe ab.
  • Die Positionen laufen an die richtige Station: die Bar die Getränke, der Grill die Hauptgänge.
  • Die Rechnung läuft weiter, Runde für Runde. An einer langen Tafel können zwei Rechnungen nebeneinander laufen, und wer dazukommt, steigt mit einem kurzen Code ein.
  • Beim Bezahlen sieht jeder seinen Teil schon zusammengerechnet. Trinkgeld wird nach dem Service gefragt und bleibt freiwillig.
  • Wer an der Theke zahlen will, zahlt an der Theke. Bar und Kartenterminal schließen dieselbe Rechnung ab, und eine Klevra-Gebühr fällt darauf nicht an.
  • Der Gast sieht, wann es ungefähr so weit ist, etwa „fertig in ungefähr 12 Minuten“. Ein Knopf in der Karte ruft die Bedienung an den Tisch.

Der Einkaufspreis für Lachs steigt um 17 Uhr

Dann steht der neue Preis um 17:01 in der Karte. Du änderst das Gericht im Katalog, und der nächste Gast, der scannt, sieht die neue Fassung. Was aus ist, nimmst du mit einem Schalter raus, statt eine Zeile durchzustreichen. Die Aufkleber auf den Tischen bleiben dabei liegen, wo sie liegen, denn der Code zeigt auf deine Karte und nicht auf eine Datei, die du neu hochladen müsstest. Mittagskarte und Abendkarte können nebeneinander bestehen, jede mit ihren eigenen Wochentagen und Uhrzeiten, sodass um Viertel nach drei die eine zugeht und die andere aufmacht, ohne dass jemand daran denken muss, und dasselbe Gericht darf an zwei Standorten trotzdem unterschiedlich viel kosten, weil der Preis pro Karte überschrieben werden kann. Nachgedruckt wird nichts. Der Stapel überholter Karten in der Schublade wächst auch nicht weiter.

Allergene und Nährwerte stehen am Gericht

Jedes Gericht hat die Felder, die sonst auf einem Beiblatt neben der Kasse landen. Du füllst sie einmal aus, und die Angaben erscheinen überall dort, wo das Gericht auftaucht, in jeder Karte und an jedem Standort. Was drinsteht, trägst du ein, denn nur du weißt, was im Topf war. Klevra liefert die Felder.

  • Die 14 Allergene aus der EU-Verordnung 1169/2011, angehakt am Gericht.
  • Nährwerte, soweit du sie hast.
  • Zusatzstoffe als E-Nummern.
  • Der Hinweis für Gerichte aus zuvor tiefgekühlter Ware, der dem Gast dann von selbst angezeigt wird.
  • Portionsgewicht und Beschreibung, dazu ein Foto, wenn eines vorhanden ist.

Bis zu sechs Sprachen, übersetzt von dir

Dieselbe Karte kann bis zu sechs Sprachen führen, und der Gast schaltet um, ohne dass jemand von euch dafür an den Tisch muss. Übersetzt werden deine eigenen Gerichtsnamen, KI-unterstützt, aber jede Zeile geht durch deine Hand, bevor sie live geht. Das ist Absicht. Eine Maschine, die den „Halve Hahn“ auf gut Glück als halbes Hähnchen anbietet, blamiert dich an einem Tisch, an dem du gerade nicht stehst. Kategorien und Beschreibungen laufen über denselben Weg.

Wie die Karte live geht, und was sie kostet

Abtippen musst du nichts. Fotografier die gedruckte Karte oder lade das PDF hoch, das du ohnehin schon hast, und Klevra liest die Gerichte heraus. Danach gehst du jede Zeile durch, und erst dann geht die Karte online. Etwa eine Stunde reicht dafür.

  • Tisch-Etiketten lädst du einzeln oder als ganzes Set herunter und druckst sie auf jedem Drucker aus.
  • Zwei gedruckte Sets schicken wir jedem neuen Betrieb zu. Außerhalb der EU können Versandkosten anfallen.
  • Ab 19 € pro Standort und Monat, mit eigenem Tarif je Standort.
  • 0,5 bis 1 % auf Online-Zahlungen, je nach Tarif. Bar und Theke kosten nichts.
  • Kein Vertrag und keine Einrichtungsgebühr. Gekündigt wird im Dashboard.
  • Logo und Farben sind in jedem Tarif dabei, damit die Karte nach deinem Haus aussieht und nicht nach uns.

Papier und digitale Karte schließen sich nicht aus. Viele Häuser lassen beides nebeneinander liegen, und Gäste, die lieber bei der Bedienung bestellen, tun das weiter; der Code ist ein zusätzlicher Weg an den Tisch und keine Bedingung. Die Angaben zu Allergenen, Nährwerten und Zusatzstoffen pflegst du selbst, und welche Kennzeichnungspflichten für deinen Betrieb gelten, sagt dir die zuständige Behörde und nicht diese Seite. Deine Kasse bleibt außerdem unberührt: Beim Abkassieren kommt der Beleg aus deinem eigenen System, genau wie heute.

Fotografier deine Karte. In einer Stunde nimmt sie Bestellungen an.

Konto anlegen, Karte hochladen, jede Zeile prüfen. Ab 19 € pro Standort und Monat, ohne Vertrag.