Bestellsystem Gastronomie
Die Bestellung ist an der Station, bevor die Bedienung die Bar erreicht hat.
Ein Sechsertisch bestellt Getränke, zwanzig Minuten später Vorspeisen, danach noch eine Runde Wein. Jede dieser Runden kostet deine Bedienung heute zwei Wege durchs Lokal: einen zur Kasse, um sie einzutippen, einen zum Pass, damit die Küche davon erfährt. Mit Klevra schicken die Gäste die Runde vom eigenen Handy ab, dein Team gibt sie frei, und sie steht im selben Moment auf dem Bildschirm der Station, die sie zubereitet. Zur Kasse geht die Bedienung einmal, nämlich dann, wenn der Tisch abrechnen will.
Freitag, 20 Uhr, und der Bonblock ist voll
Zwölf Tische, drei bis vier Runden pro Tisch, das sind gut vierzig Wege zur Kasse und noch einmal so viele zum Pass. Dazwischen steht jemand am Tisch und wartet, bis sich sechs Leute für eine Vorspeise entschieden haben. Nichts davon ist Service. Das ist Botengang. Klevra nimmt genau diesen Teil heraus: Die Bestellung liegt auf den Handys deines Teams und am Küchenbildschirm, bevor überhaupt jemand losgelaufen ist. Was übrig bleibt, ist die Arbeit am Gast.
Wer gibt frei, bevor etwas in die Küche geht?
Dein Team. Eine neue Rechnung am Tisch läuft erst, wenn jemand von euch sie freigibt, und das ist ein Tippen auf dem Handy, das ohnehin in der Schürze steckt. Häuser, die es an der Theke schneller brauchen, schalten die Freigabe ab und lassen die Bestellungen direkt durchlaufen.
- Der Gast scannt den Aufkleber am Tisch. Die Karte öffnet sich im Browser, ohne App und ohne Konto.
- Jede Station sieht nur ihre eigenen Positionen: die Bar die Getränke, der Grill die Hauptgänge.
- Fertig gemeldet wird Teller für Teller. Die Bestellung rückt danach von allein weiter.
- Der Gast bekommt eine grobe Angabe, etwa „fertig in ungefähr 12 Minuten“. Sie wird regelmäßig neu berechnet und läuft bewusst nicht als Countdown ab.
- Ein Knopf auf dem Handy des Gastes ruft die Bedienung an den Tisch. Kein Winken quer durch den Raum.
- Abholung läuft über dasselbe System, mit kurzen Bestellnummern, die jeden Morgen wieder bei eins anfangen.
Bleibt meine Kasse, wie sie ist?
Ja. Klevra ist keine Kasse und will auch keine werden. Beim Abkassieren bucht deine Bedienung den Umsatz dort ein, wo sie ihn heute einbucht, und der Beleg kommt aus deinem eigenen System, genau wie bisher. Weder die Kasse noch die TSE fassen wir an, und an den Kartenkonditionen, die du dir verhandelt hast, ändern wir nichts. Was sich ändert, ist die Häufigkeit: einmal pro Tisch am Schluss statt einmal pro Runde den ganzen Abend, und Bons trägt niemand mehr in die Küche. Eine direkte Anbindung an Kassensysteme gibt es heute nicht, und wir behaupten auch nichts anderes. Wenn du dein Kassensystem ersetzen willst, sind wir das Falsche.
Und die Gäste, die bar zahlen?
Die zahlen bar, und für dich ändert das nichts. Nach der SPACE-Studie der Europäischen Zentralbank von 2024 werden im Euroraum 57 % der Zahlungen in Restaurants, Bars und Cafés, gezählt nach Anzahl der Vorgänge, weiterhin in bar beglichen. Bei den Kartenzahlungen vor Ort sind laut EZB 85 % kontaktlos, Stand zweite Jahreshälfte 2025. Zu diesem Modell passt beides. Wer bar zahlt oder an deiner Theke die Karte hinhält, kostet dich bei uns keinen Cent, denn unsere Gebühr von 0,5 bis 1 % fällt ausschließlich auf Zahlungen an, die online über Klevra hereinkommen. Deine Gäste zahlen an uns ohnehin nie etwas. Keine Servicegebühr, kein Aufschlag pro Bestellung.
Am Ende des Abends steht die Rechnung
An einer langen Tafel können zwei Gruppen getrennt laufen, jede auf ihrer eigenen Rechnung, und wer später dazukommt, steigt mit einem kurzen Code ein oder scannt den Aufkleber. Beim Bezahlen sieht jeder Gast seinen Teil schon zusammengerechnet und begleicht ihn vom eigenen Handy. Sobald jemand bezahlt hat, rechnen sich die offenen Beträge für alle anderen neu, sodass am Ende weder eine Runde doppelt beglichen wird noch eine liegen bleibt. Das Nachrechnen um halb eins fällt weg. Trinkgeld wird erst nach dem Service gefragt und bleibt freiwillig. In einer Untersuchung von Gneezy, Haruvy und Yafe im Economic Journal (2004) zogen es 80 % der Gäste vor, einzeln zu zahlen, statt die Rechnung gleichmäßig zu teilen. Wer trotzdem lieber alles zusammen an der Theke begleicht, macht das weiter wie bisher.
Was es kostet und was du anschaffen musst
Ab 19 € pro Standort und Monat. Jeder Standort wählt seinen Tarif selbst und wird getrennt abgerechnet, sodass der ruhige Kiosk nicht den großen Saal mitbezahlt.
- 0,5 bis 1 % auf Online-Zahlungen, je nach Tarif. Bar und Theke kosten nichts.
- Hardware kaufst du keine. Klevra läuft im Browser, auf den Handys, die dein Team schon in der Schürze hat.
- Eine Einrichtungsgebühr gibt es nicht, eine Mindestlaufzeit auch nicht. Gekündigt wird im Dashboard.
- Zwei gedruckte Aufkleber-Sets schicken wir jedem neuen Betrieb zu. Außerhalb der EU können Versandkosten anfallen.
- Berichte sind in jedem Tarif enthalten, samt CSV-Export.
- Die Karte tippst du nicht ab. Foto oder PDF hochladen, Klevra liest die Gerichte heraus, und du prüfst jede Zeile, bevor etwas live geht.
Klevra ist kein Kassensystem und ersetzt deins nicht. Dein Team bucht den Umsatz beim Abrechnen weiterhin dort ein, wo es das heute tut, und eine direkte Anbindung an Kassensysteme gibt es bislang nicht. Was in deinem Betrieb aufzeichnungs- und kassenrechtlich zu beachten ist, klärst du mit deinem Steuerberater; diese Seite ist keine Rechtsberatung. Lieferung gehört nicht dazu, Klevra deckt den Tisch und die Abholung ab.
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Deine Karte kann in einer Stunde auf dem Tisch liegen.
Konto anlegen, Karte fotografieren, Etiketten drucken. Die beiden gedruckten Sets kommen per Post hinterher.